metallisch adj. und adv.
Fundstelle: Lfg. 12 (1884), Bd. VI (1885), Sp. 2144, Z. 57
wie metallen, von metall gemacht: warumb (spricht der herr zur kirche) hastu nit mit dem schatz die gefangnen erlöszt, besser were es du hettest die lebendige geschirr gehalten, dann die metallischen. S. Frank chron. (1531) 376ᵃ; metallische gefäsze, küchengeräte von kupfer, messing, eisen oder zinn. Jacobsson 6, 559ᵇ; metallhaltig oder metallartig: metallisch, metallicus Frisch 1, 661ᵇ; es herrschet auch über die jetz erzelt metallisch herd (das metallhaltige Erzgebirge) das edel geschlecht der herzogen von Sachsen. Münster cosmographie (1578) 967; in metallischen revieren. Jacobsson 3, 62ᵃ; metallische gebürge. 6, 559ᵇ; metallische kalke. metallischer arsenik. metallischer salpeter u. s. w. 560ᵃ; auf der münzprobazionwage der freude ziehet dieser metallische schaum mehr als die goldnen kälber. J. Paul Qu. Fixl. 100; dieser silberdiener und goldsohn der metallischen verhältnisse. leben Fibels 101;
das oberkleid, das goldne, schlage drüber,
die schleppe ziehe, weit verbreitet nach.
auch diesem gold ist mit geschmack und wahl
der blumen schmelz metallisch aufgebrämt.
Göthe 9, 298.
Zitationshilfe
„metallisch“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/metallisch>, abgerufen am 12.11.2019.

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