Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

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meudern, verb.

meudern, verb.,
nebenform zu maudern sp. 1772, von vögeln: wann sie sich meudern oder straubfederich werden. Hohberg 2, 686ᵇ.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 12 (1884), Bd. VI (1885), Sp. 2164, Z. 19.

meuter, m.

meuter, m.
der da meutet, aufruhr stiftet: meuter, seditiosus Steinbach 2, 60; als meuter, missethäter in den tiefsten thurn geworfen. Göthe 8, 154; ohne mich zum meuter und rebellen zu stempeln. L. Tieck ges. nov. 4, 118;
was er auch bringen mag, er darf den meutern
nicht in die hände fallen.
Schiller Wallenst. tod. 3, 10;
der giftge meuter.
H. v. Kleist Hermannsschlacht 5, 9;
der meuter zuckt das messer auf den schah.
Platen 76;
in Schillers Fiesko für bandit, meuchelmörder gebraucht: der rang (unter den schelmen) trifft nunmehr die meuter, giftmischer und alle, die ihren mann lang hinhalten und aus dem hinterhalt fassen. 1, 9; doch noch éinen meuter wird Genua haben? (für Fiesco). 2, 14; wir führen es (unser mordunternehmen) aus wie soldaten oder wie meuter. 3, 5.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 12 (1884), Bd. VI (1885), Sp. 2165, Z. 32.

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Zitationshilfe
„meudern“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/meudern>, abgerufen am 27.11.2021.

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