Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

minderheit, f.

minderheit, f.
1)
zustand des minderseins (an zahl, stärke oder würde): da alles edle nur ein vorwurf ihrer minderheit scheinet. Meyer bei Campe.
2)
die mindere zahl, minorität, gleichfalls zuerst bei Campe: die minderheit der stimmen. die minderheit konnte nicht durchdringen. — das von Notker ahd. einmal gebildete minnerheit (Graff 2, 801) hat sich später nicht fortgesetzt.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 12 (1884), Bd. VI (1885), Sp. 2228, Z. 58.

Im ¹DWB stöbern

a b c d e f g h i
j k l m n o p q r
s t u v w x y z -
messerzeiger mistkräuel
Zitationshilfe
„minderheit“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/minderheit>, abgerufen am 29.01.2022.

Weitere Informationen …


Weitere Informationen zum Deutschen Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)