Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

minnegesang, m.

minnegesang, m.
das singen von minne:
deines herzensgesprächs, trauter, und freundesblicks
werd ich gehren, und, ach, umsonst!
deines minnegesangs, welcher so lieblich scholl
guten frauen, und, ach, umsonst!
Hölty 93 Halm (an Miller, 1. fassung, von 1773);
der einzelne gesang von minne: wir haben eben leider nichts eigenes mehr aus jenen zeiten (der alten vaterländischen dichtkunst), und wenn auch in bibliotheken hie und da noch etwas wäre, so ist weder lohn noch ermunterung genug, dasz man sich mühe gäbe, diese gesänge aufzusuchen; und es werden ja die minnegesänge nicht einmal gelesen. der junge Göthe 2, 499 (von 1773).
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 12 (1884), Bd. VI (1885), Sp. 2243, Z. 28.

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Zitationshilfe
„minnegesang“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/minnegesang>, abgerufen am 26.01.2022.

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