Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

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misch, m.

misch, m.
gemisch, in verächtlichem sinne:
was ist wohl, das bei meister Arouet,
in seinem heldenreim, nicht bei einander steht?
erst macht er diesz und jens von menschen kund,
dann kommen geister, und
hernach, als handelnde personen,
abstractionen: ...
ist dieser misch was anders als
Horazens mädchenkopf, fischschwanz und pferdehals?
Klopstock 12, 190.
vergl. mischmasch.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 12 (1884), Bd. VI (1885), Sp. 2248, Z. 49.

misch, f.

misch, f.
aftergetreide, kleien, schlechtes mehl u. s. w., unter das viehfutter gemischt. bairisch Schm. 1, 1680 Fromm. es ist das mhd. mische mischung (Lexer handwb. 1, 2159), mische, migma, mixtura. voc. inc. theut. n 7ᵇ.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 12 (1884), Bd. VI (1885), Sp. 2248, Z. 60.

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Zitationshilfe
„misch“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/misch>, abgerufen am 26.01.2022.

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