Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

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natschen, verb.

natschen, verb.,
schles. saugen Weinhold 64ᵃ; kärnt. tirol. schmatzend fressen, herumwühlen, grunzen wie ein schwein (natsch) Lexer 196. Schöpf 462. Hintner 175; so habe ich auch von leuten gehöret, ... dasz der drache auf dem getreidicht in der scheunen ligen und den bauch voller getreide fassen sol und sol fressen und mit dem munde natschen und schmatzen wie eine sau. Colerus hausbuch 208. vergl. naschen (dessen intensivform natschen sein könnte Diefenb. vgl. wb. 2, 570), notschen, nuschen, nuseln, nutschen und knatschen th. 5, 1360.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 3 (1883), Bd. VII (1889), Sp. 426, Z. 39.

natschen, verb.

natschen, verb.,
schles. nâtschen, weinen Weinhold 64ᵇ: na naatscht nicht, flennt nicht, geht schlafen. Holtei Lammfell 5, 149; schweiz. nätzgen laut weinen Stalder 2, 232. vergl. knatschen theil 5, 1360.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 3 (1883), Bd. VII (1889), Sp. 426, Z. 48.

nätschen, verb.

nätschen, verb.,
schweiz. beim essen schmatzen Stalder 2, 232. Seiler Basler mundart 220ᵃ; plaudern, plauderhaft sein Stalder a. a. o.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 3 (1883), Bd. VII (1889), Sp. 426, Z. 52.

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Zitationshilfe
„nätschen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/n%C3%A4tschen>, abgerufen am 20.09.2021.

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