Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

nüpfen

nüpfen,
s. nippen:
wann sie die becher huben auff,
die an den roten munde setzten,
die euszersten leftzen kaum netzten,
die schamhaftiglichen lupften,
und nur ein kleines wenig nupften,
dasz mans dem becher sah nit an,
ob eins auch hett ein trunk gethan.
Beyer, übersetzung von Frischlins würtemb. hochzeit (1578) 251;
nüpfen, nupfen, nupfweis trinkelen Schottel 460ᵃ. 1371; hennebergisch nöpfen Spiesz 174.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 6 (1885), Bd. VII (1889), Sp. 998, Z. 11.

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Zitationshilfe
„nüpfen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/n%C3%BCpfen>, abgerufen am 20.09.2021.

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