Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

nüschlein, n.

nüschlein, n.
deminutiv zu nusch: liebe ist der kenel oder das nüschlin, dadurch der schmerz flieszet. Keisersberg post. 96 bei Frisch 2, 24ᵃ; man setzt ihnen (den jungen gänsen) ein flaches nicht gar zu hohes saubers irdenes nüschlein oder tröglein mit frischem wasser für. Hohberg 2, 335ᵇ; die häuslein, nüschlein und scherblein (der vogelbauer) soll man wochentlich zweimal aussäubern. 690ᵃ.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 6 (1885), Bd. VII (1889), Sp. 1010, Z. 14.

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Zitationshilfe
„nüschlein“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/n%C3%BCschlein>, abgerufen am 20.09.2021.

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