Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

nachkommenschaft, f.

nachkommenschaft f
progenies, posteritas Aler 1432ᵇ; mein alter vater segnete uns, und eine nachkommenschaft von edlen tapfern söhnen quoll aus seinem gebet. der j. Göthe 2, 196; auch von der thierwelt: dann .. verläszt sie (die brütende henne) das nest und übergibt ihre schon keimende nachkommenschaft dem tod und der verwesung. 2, 100; übertragen: eine geistige nachkommenschaft. Göthe 26, 351; der du mit einer guten anzahl der kinder dich der nachkommenschaft befehlen thätest. Schuppius 731; und jetzt, da sie (die verschworenen) im begriffe sind, sich der spätesten nachkommenschaft unvergeszlich zu machen. Schiller 4, 169.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 1 (1881), Bd. VII (1889), Sp. 82, Z. 23.
Zitationshilfe
„nachkommenschaft“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/nachkommenschaft>, abgerufen am 25.02.2020.

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