Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

netzwerk, n.

netzwerk, n.
etwas netzartiges: alle fächlein oder bläslein der läpplein in den lungen werden mit einem sehr subtilen netzwerke .. umgeben. Zedler 23, 2021; ein violetfarbnes leibchen mit schmalem goldnem netzwerk besetzt. Wieland suppl. 6, 175; die kinder zupften an den troddeln und dem netzwerk seiner jagdtasche. Gutzkow ritter (4. aufl.) 1, 149; durch die trüben rauten des fensters fiel ein sonnenstrahl und zeichnete auf den dielen ein netzwerk aus mattem gold. Freytag ahnen 4, 28; in der baukunst das opus reticulatum, eine bei den römischen bauten vorkommende eigenthümliche netzartige verbindung der mauersteine mit diagonal laufenden fugen. Otte archäol. wb. 168; bildlich: dasz man mich nicht etwa in ein dialektisches netzwerk zu verwickeln meine. Gerstenberg 3, 18.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 4 (1883), Bd. VII (1889), Sp. 644, Z. 4.

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Zitationshilfe
„netzwerk“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/netzwerk>, abgerufen am 28.11.2020.

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