Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

oberboden, m.

oberboden, m.
der obere boden, vergl.oberbühne.
1)
die decke eines gemaches, laqueare, summum tabulatum Henisch 444. Hederich 1720.
2)
solarium, oberboden, altäne, gebäu ohne dach. Aler 1486ᵇ; der dachboden, vorrathsboden (s.boden 7): das mitleidige kind hatte .. dürre kräuter vom oberboden geholt. Thümmel reise 2 (1791), 233; auf dem oberboden des anstoszenden wohnhauses. Göthe 51, 164, vgl. 30, 119; und mancher birgt während dieser tage die pike auf dem oberboden. Freytag ahnen 6, 298.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 6 (1885), Bd. VII (1889), Sp. 1083, Z. 5.

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Zitationshilfe
„oberboden“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/oberboden>, abgerufen am 25.02.2021.

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