offerte f
Fundstelle: Lfg. 7 (1885), Bd. VII (1889), Sp. 1183, Z. 57
das anerbieten, die anerbietung, im 17. jahrh. aufgenommen aus franz. offerte (von offert, partic. des verb. offrir): die offerte, etwas so einem angeboten wird. Ludwig 1357; ein offert thun Aler 1495ᵇ; ich überlasse es ihnen, von dieser offerte gebrauch machen zu wollen. H. Heine 19, 38; plur. ich erinnere mich ihrer hohen offerten, die sie mir vielmals gethan haben. Schuppius 787; als er nun meine offerten verstunde. Simplic. 1, 796, 10, jetzt offerten und offerte (da man oberd. im sing. auch das offert sagt).
Zitationshilfe
„offerte“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/offerte>, abgerufen am 22.11.2019.

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