orchester n
Fundstelle: Lfg. 7 (1885), Bd. VII (1889), Sp. 1316, Z. 48
entlehnt aus franz. orchestre, der spielplatz der musik im theater (dann auch im concert- und tanzsaale), sowie das musikchor selbst; mlat. orchestrum (spiel- und tanzplatz im schauspiel), griech.-lat. orchestra (im altgriechischen theater der tanzplatz des chores zwischen der bühne und den sitzen der zuschauer): der capellmeister wird dir deinen platz im orchester anweisen. Göthe 21, 50; das orchester hat an beiden seiten treppen. Zelter an Göthe 376 (3, 209); das orchester musz überall kräftig eingreifen. 50 (1, 136); ich bin mit der organisation der oper und des orchesters beschäftigt. Göthe an Zelter 23 (1, 50); im orchester spielte er mit. Miller Siegwart 1, 203; das orchester dirigieren. H. Heine 11, 342; andere konzertgeber warten gewöhnlich, bis sich das orchester versammelt hat, und das stimmen vorüber ist; dann erst treten sie hervor. Börne 2, 426. zusammensetzungen z. b. orchesterbegleitung, orchesterleute Zelter an Göthe 376 (3, 208), orchesterwesen 28 (1, 66).
Zitationshilfe
„orchester“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/orchester>, abgerufen am 21.08.2019.

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