Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

ortbändlein, n.

ortbändlein, n.,
deminutiv zum vorigen, in übertragener bedeutung: disz ortpendlin (gottes gesatz) musz das schwert im krieg auch haben. kriegb. d. fr. 184; und wiewol disz die besten canones seind .., noch haben sy fast all ein anhang und unlauters ortbendlin. Frank chron. (1531) 355ᵃ; alles aber das der an im selbs will oder got in uns wil, das hat sein ursach, mittel, anhang und ortbändlein, wie, wenn, und warumb ers wil. paradoxa 166ᵇ; ich wil noch ein orthbändtlein hieran schlagen, als nemlich, sie sollen mir doch einen einigen heiligen lehrer zeigen u. s. w. J. Nas examen (1581) 151; verderbt nach or-, ohrband: also gehoͤren viel mehr orbendtlen, conditions form und weisz zuͦ einem kriege. kriegb. d. fr. 161; es hangt alwegen das orpendli und nisi daran. 167.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1886), Bd. VII (1889), Sp. 1362, Z. 16.

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Zitationshilfe
„ortbändlein“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/ortb%C3%A4ndlein>, abgerufen am 07.08.2020.

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