Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

ortscheit, n.

ortscheit, n.
zugscheit an einem wagen, woran die zugstränge befestigt werden (vergl. sil-, wag-, zugscheit): von einer sleipfketten und ortscheit zu beschlahen siben pfenning. Tucher baumeisterb. 100, 14. 102, 30 f.; ein holtz zu einem zyter stange oder ortschyt. weisth. 4, 133 (Elsasz, vom j. 1461); an die egen leget man einen strank, und bindet hinan an eine jede ege eine einzelne wage, daran die pferde ziehen, die nennet man ortscheit. Colerus 2, 145ᵃ; an jedem ende der deichsel hanget ein ortscheit. Popowitsch versuch 421. vergl. Weinhold schles. wb. 67ᵇ. Peters beitr. (1864) 7.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1886), Bd. VII (1889), Sp. 1366, Z. 22.

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Zitationshilfe
„ortscheit“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/ortscheit>, abgerufen am 11.08.2020.

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