Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

ortsgulden, m.

ortsgulden, m.
entstanden aus ein ort guldens (s.ort I, 4, a), der viertelsgulden. Schm.² 1, 152. Vilmar kurh. idiot. 292: kaiserliche ortsgulden à 17 kreuzer. Alemannia 10, 201ᵃ (aus einem Lindauer rechnungsbuche); es waͤre umb einen ortsgülden zu thun. Weise erzn. 218 neudruck; betreffend die halben gulden zu 10 kaisergroschen, so konnten sich anfangs die gemeinen leute nicht allerdings darein richten und von den schlesischen ortsgulden oder 5 kaisergroschen-stücken unterscheiden. Dewerdeck Silesia numismatica 156; ortgulden Schm.² 1, 152. vergl.ortsthaler.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1886), Bd. VII (1889), Sp. 1366, Z. 59.

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Zitationshilfe
„ortsgulden“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/ortsgulden>, abgerufen am 06.08.2020.

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