Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

ortssinn, ortsinn, m.

ortssinn, ortsinn, m.
die fähigkeit, raumverhältnisse aufzufassen und festzuhalten, sowie (phrenologisch) das dafür entsprechende organ im gehirne: ich ... segnete für diesesmal meinen mangel ortssinn, den ich oft verwünscht hatte. Immermann 2, 9; was hier in dem gäszchen- und wasserlabyrinthe (Venedigs) seinen vorzüglichen ortssinn in spannender übung erhielt. C. F. Meyer Jürg Jenatsch 154; der ortsinn ist beim pudel ausgezeichnet. Scheitlin, Brehms thierl. 1, 386.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1886), Bd. VII (1889), Sp. 1367, Z. 36.

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Zitationshilfe
„ortssinn“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/ortssinn>, abgerufen am 13.08.2020.

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