Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

ortsthaler, m.

ortsthaler, m.
entstanden aus ein ort thalers (s.ort I, 4, a), ein viertelthaler: dagegen solte ihm jeder schiffer einen orsthaler geben. Micrälius 5, 312; wird ein .. ochs verkauft, bekömpt der könig davon einen ortsthaler. pers. reisebeschr. 5, 37; nur sechs groschen .., da warf ich ihm den ortsthaler in die kappe. Weise kl. leute 88; niemand würde so unhöfflich sein, und irgend eines ortsthalers wegen das schöne stücke (geldstück) zu wechseln begehren. erzn. 61 neudruck; Andreas gab ihm einen ortsthaler; er aber sprach, es ist zu viel! und brachte ihm 4 groschen wieder. Ettner med. maulaffe 222; die ofengabel sol man nicht im ofen lassen, sonst können die hexen täglich einen ortsthaler aus selbigem hause holen. rockenphil. 448 (3, 65); einen ortsthaler verlang' ich dafür. J. Paul Siebenk. 2, 45; er muszte heute noch einige ortsthaler haben. 3, 32.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1886), Bd. VII (1889), Sp. 1367, Z. 78.

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Zitationshilfe
„ortsthaler“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/ortsthaler>, abgerufen am 13.08.2020.

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