Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

ostmeer, n.

ostmeer, n.
östliches meer, besonders die ostsee:
die perlein, die rein, rund und grosz
aus des ostmeers schatzreichem schosz
erworben durch die wasserwogen.
Weckherlin 188 Gödeke;
im Cimberland am osten-meer gebohren.
Rist Parn. 152;
Marbod, welcher von der Donau bisz ans ostmeer herrschte. Lohenstein Armin. 2, 873ᵇ;
heute bin ich in Rom, wiewohl die winde des ostmeers
mich umsausen.
Stolberg 1, 369;
man hat uns (Schweden) übers ostmeer hergerufen.
Schiller 12, 223 (Wallensteins tod 1, 5);
es liegt vom ostmeer tief umfangen
die alte stadt im wunderglanz.
Kinkel ged. (1857) 231.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1886), Bd. VII (1889), Sp. 1382, Z. 24.

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Zitationshilfe
„ostmeer“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/ostmeer>, abgerufen am 13.08.2020.

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