Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

pärchen, n.

pärchen n.
deminutiv zu paar (besonders liebes-, ehe-, tanzpärchen), vgl. pärlein: dummel dich gut pärchen. Fischart Garg. 88ᵃ; ein (neuvermähltes) paargen. Morhof ged. 89; was wird denn also aus euch beiden werden? 'ein pahrchen, wie ich hoffe.' Hermes Sophiens reise (1774) 3, 167;
wie manches traute pärchen gieng
zur linde.
J. G. Jacobi 6, 139;
ein zärtlich pärchen schlosz sich an,
ein treues.
Göthe 1, 123;
Martha. und unser pärchen?
Mephist. ist den gang dort aufgeflogen.
12, 167;
eia der walzer erklingt,
pärchen an pärchen sich schwingt.
Rückert 3, 102;
nach wenig tagen
hört ich ein (finken-) pärchen schlagen.
6, 322.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1886), Bd. VII (1889), Sp. 1460, Z. 10.
Zitationshilfe
„pärchen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/p%C3%A4rchen>, abgerufen am 29.02.2020.

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