Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

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paszlich, adj. und adv.

paszlich, adj. und adv.
1)
angemessen, passend, schicklich (s.pasz 6); adjectiv: die mode des kleides ist heut zu tage nicht paszlich. Stieler 1416; nicht paszlich erscheinen zu. Göthe 48, 136; von paszlicher gestalt für das abgebildete. 36, 12 H.adverb: eine symphonie Beethovens gieng voran, und paszlich. ihre kühnheit und doch feine verwicklung deuteten die stärke und berechnung an, mit welchen dieses stück (Calderons leben ein traum) gedichtet ist. Grabbe 2, 417.
2)
nach nnl. passelyk, nd. paszlik (Kramer 1, 289ᶜ. brem. wb. 3, 298), ziemlich, mittelmäszig, passabel: ich bin würklich ziemlich voll tragknospen und hoffe zwischen ostern und pfingsten ganz paszlich zu blühen. Wieland an Merck 2, 128.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1886), Bd. VII (1889), Sp. 1498, Z. 46.

päszlich, adj. und adv.

päszlich, adj. und adv.
zu pasz seiend, gegensatz zu unpäszlich. Schottel 369ᵇ (päslich):
wann eine wurst reicht alldahin,
wo diese meilen fort sich ziehn,
wie würde mancher fleiszig beiszen
und diese meilen päszlich (willkommen, vgl. ↗paszlich 1) heiszen.
Logau anh. 13 v. 36.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1886), Bd. VII (1889), Sp. 1498, Z. 58.

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pästling
Zitationshilfe
„päszlich“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/p%C3%A4szlich>, abgerufen am 09.07.2020.

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