Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

päuschel, n.

päuschel, n.
was bäuschel theil 1, 1199: gruszlet mir alle weil etwas bei dem peuschel, allwo die zwo grosze glocken lungel und leber henken. Abele 3, 80; ein schwerer fausthammer (fäustel) der bergleute. Chemnitzer bergm. wb. 380ᵇ. Veith 362: pauschell zuͦ einer handt, pauschell zuͦ beiden henden. Bechius Agric. 112; das mans mit feusteln und peuscheln hat zuschlagen müssen. Mathesius Sar. 36ᵇ; ein hammer oder peuschel, damit man die felsen zuschmeist (zerschlägt). 125ᵇ; übertragen: nennen die bergleut ... die breiten kendlein peuschel, darumb das sie oft einander damit für die köpfe schlagen. 100ᵇ.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1886), Bd. VII (1889), Sp. 1513, Z. 57.

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pästling
Zitationshilfe
„päuschel“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/p%C3%A4uschel>, abgerufen am 06.07.2020.

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