Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

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pökel, m.

pökel, m.
salzbrühe, aufgenommen aus nd. pekel (s. pickel 2): pöckel, salzwasser in welchem fische und fleisch eingemacht werden. Hübner naturlex. 1334; sprichwörtlich: einem aus dem pökel helfen, er liegt im pökel. Wander 3, 1367.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 11 (1888), Bd. VII (1889), Sp. 1973, Z. 20.

pökeln, verb.

pökeln, verb.,
aus nd. pekeln, in pökel einmachen:
am thore dort, wo man gepökeltes hat zum kauf.
Voss Arist., die ritter 1248;
geräuchertes und gepökeltes fleisch. Tieck ges. novellen (1853) 5, 252; übertragen: und über eine weile pöckeln sie ihre nasen mit dem verfluchten kraut, das beelzebub gesäet hat, drum können sie nicht mehr den lieblichen weihrauchduft der kirchen kosten. Auerbach ges. schriften 11, 156.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 11 (1888), Bd. VII (1889), Sp. 1973, Z. 44.

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Zitationshilfe
„pökeln“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/p%C3%B6keln>, abgerufen am 20.06.2021.

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