Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

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pollern, verb.

pollern, verb.,
s.bollern theil 2, 233: als die thüren am garten gepollert. Micyllus Tacitus 168ᵃ (cum impetu venientium pulsare fores. annal. 11, 38); disz ist der gemeine gebrauch, dasz man derjenigen spottet, welche ohne verstand mit kollern und pollern ungereimte sachen wollen. Hohberg 3, 1, 82ᵃ (vgl.kollern 1, b); transitiv, beunruhigen, quälen, vexare Schm.² 1, 389:
nun was er aber auch so trutzig,
und thet mich sehr pollern und sprengen.
H. Sachs 5, 147, 31;
Paulus uns mannen gibt ein lehr,
die weiber mit vernunft zu regieren,
nicht pollern, grob tyrannisieren.
235, 1.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 11 (1888), Bd. VII (1889), Sp. 1986, Z. 3.

pöllern, verb.

pöllern, verb.,
kärntisch mit böllern schieszen, überhaupt krachen, lärmen Lexer 35.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 11 (1888), Bd. VII (1889), Sp. 1986, Z. 16.

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Zitationshilfe
„pöllern“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/p%C3%B6llern>, abgerufen am 07.07.2020.

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