Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

pönfall, peenfall, m.

pönfall, peenfall, m.
strafgeld, busze (s.fall, ↗gefälle undpön 1): der peenfall so sy seiner kais. gnaden verfallen sein. monum. habsburg. 2, 23 (zweite hälfte des 15. jh.); wiewol die peenfälle unter den adelichen contrahenten nicht üblich. Hohberg 1, 16; die widerwertigen landleute werden mit arresten und pönfällen zum pariren angetrieben. 326. — davon pön-, peenfällig, straf-, buszfällig: wo hinfur yemand umb einichen frevel .. peenfellig erkannt .. wirdet. Nürnb. polizeiordn. 48 (15. jahrh.), pönfällig Schm.² 1, 394 (16. jahrh.).
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 11 (1888), Bd. VII (1889), Sp. 1998, Z. 65.

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Zitationshilfe
„pönfall“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/p%C3%B6nfall>, abgerufen am 08.07.2020.

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