Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

pöstlein, n.

pöstlein, n.
1)
dim. zu post 4: pöstlein tragen, zwischenträger sein Schm.² 1, 413.
2)
was pöstchen: ein ausstehendes pöstlein, eine kleine schuld so noch nicht eingekommen ist. Ludwig 1416; eltern, die geldsack mit geldsack kuppeln, ein pöstlein aufs andere pöstlein pfropfen. Gotthelf geld u. geist (1859) 221; söhnchen, dem der vater ... ein pöstlein als taschengeld gegeben hat schulm. 2, 214.
3)
kleiner posten (anstellung, amt): sagt man doch von einem menschen, der von pöstlein zu pöstlein sich schwingt .. er macht carriere. Gotthelf schulm. 1, 136; er hatte ein pöstlein, aber ein sehr mageres, es erhielt ihn dürftig beim ordinari. erz. 4, 3, vgl. 3, 7.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 11 (1888), Bd. VII (1889), Sp. 2031, Z. 55.

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Zitationshilfe
„pöstlein“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/p%C3%B6stlein>, abgerufen am 11.07.2020.

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