papiergeld n
Fundstelle: Lfg. 8 (1886), Bd. VII (1889), Sp. 1438, Z. 73
1)
chartiaticum (quod pro chartis publicis praestatur Du Cange 1, 2, 302). Hederich 1748.
2)
geld für zu kaufendes oder verkauftes papier.
3)
übersetzung des franz. papier-monnaie, engl. paper-money, papier mit geldwert, banknote u. s. w. (s. papier 2, c und papiergulden, papierthaler): die lebhaftigkeit des handels, das durchrauschen des papiergeldes. Göthe 22, 225; bei dem niedrigen stande des papiergelds. 32, 69; bis in unsre tage tauchen .. erzählungen auf von leuten, die .. gold, ja papiergeld in den sarg bergen und einschlieszen lieszen. J. Grimm kleine schr. 1, 203; bildlich: das klare gold der anschauung für das papiergeld der bücherdefinitionen mühsam einwechseln. H. Heine 1, 35; auch sind wir nicht etwa zu gute prosaiker, um das papiergeld würdiger poetischer freuden zu achten. Börne 5, 332.
Zitationshilfe
„papiergeld“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/papiergeld>, abgerufen am 08.12.2019.

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