passiv adj. und adv.
Fundstelle: Lfg. 8 (1886), Bd. VII (1889), Sp. 1491, Z. 18
gegensatz zu activ, entlehnt aus franz. passif, vom lat. passivus, passive, leidentlich, unthätig: sich passiv halten, nicht selber wirken. Ludwig 1380; der hasz ist ein actives miszvergnügen, der neid ein passives. Göthe 49, 58; grammatisch die form des verbs, in der es eine einwirkung auf das subject, ein leiden desselben ausdrückt (verdeutscht die leidende deutung Butschky kanzlei 73): die passive bedeutung, der passive gebrauch u. s. w. des verbs, subst. das passiv. J. Grimm gramm. 4, 46 f.;
mittelmäszige studenten,
die über activ und passiv
oft räsonniren krumm und schief.
Lenz 3, 298.
Zitationshilfe
„passiv“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/passiv>, abgerufen am 14.10.2019.

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