pechschwarz adj.
Fundstelle: Lfg. 8 (1886), Bd. VII (1889), Sp. 1521, Z. 17
mhd. bëchswarz, schwarz wie pech (s.pech 4) Stieler 1955:
Atrina ist pechschwartz; damit sie wer berathe,
so sagt sie: schwartzes feld trägt gerne reiche saate.
Logau 2, zugabe 184;
als das kind die pechschwarze trabanten sahe. pers. baumg. 3, 18; dasz er den pechschwarzen und nachtfarben gesellen mehr vertrauet als den christlichen dienern. Harsdörfer lust- u. lehrreiche gesch. 21; mit pechschwarzen haarlocken. pers. reisebeschr. 4, 13; eine pechschwarze peruque. Elis. Charl. (1874) 344; er hat grosze pechschwarze augen. (1871) 483;
pechschwarz von aug und haaren.
Wieland Oberon 6, 38;
aus der pechschwarz
qualmenden nacht.
Voss georg. 2, 308;
pechschwarze wolken umziehen den horizont. Schiller 10, 181; sieh, wie sichs gewölk zieht, dort pechschwarz! Klinger Otto 96, 2 neudruck; verstärkt pechrabenschwarz, kohlpechrabenschwarz, kohlpechbrandrabenschwarz (Holtei vagabund. 1876 1, 58).
Zitationshilfe
„pechschwarz“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/pechschwarz>, abgerufen am 20.10.2019.

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