Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

pferdehuf, pferdhuf, m.

pferdehuf, pferdhuf, m.
1)
ungula equi, pferdhuf Stieler 863: der hab das gift seinen sünen .. in einem pferdhuef geschickt. Aventin. 4, 339, 20; und endigen sich die ärmel in gestalt eines pferdehufs. Olearius gesch. des tartarischen krieges 11ᵇ;
und horch! erschol ein donnerton
von pferdehufen.
Bürger (1778) 315;
wann lebewohl die sonne sagt,
klingts fern wie pferdehuf.
Immermann 1, 438;
(der teufel) stand krumm
auf pferdehufen da.
Langbein (1854) 2, 27;
die armen veilchen, zertreten vom pferdehuf. H. Heine 9, 219; mitleidig sprang Gottfried ab, um sie (die vom rosse gefallene) vor den pferdehufen zu bewahren. Freytag ahnen 2, 290; aus pferdehufen trinken. Grimm myth.⁴ 877.
2)
was pferdefusz 2. Nemnich 1, 997.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1887), Bd. VII (1889), Sp. 1685, Z. 70.

Im ¹DWB stöbern

a b c d e f g h i
j k l m n o p q r
s t u v w x y z -
pfauenschmalz pflanzenfaser
Zitationshilfe
„pferdehuf“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/pferdehuf>, abgerufen am 25.01.2021.

Weitere Informationen …


Weitere Informationen zum Deutschen Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)