Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

pladdern, pleddern, verb.

pladdern, pleddern verb
das nd. pladdern (brem. wb. 3, 324. Schütze 3, 213. Schambach 155ᵇ), plätschern, platschen: so du mit schwimmen darin (im wasser) pladderst, machest du es unklar. Comenius sprachenthür § 71; der gern mit den enten im wasser pladdert. Kirchhof wendunm. 3, 334 (5, 60) Öst.; täglich im bier pleddern. 3, 123 (4, 129); es regnet, dasz es pladdert. Hennig 187 (daher er ist ganz pladdernasz, tirol. plâdernasz Schöpf 506); jetzt fängt es an zu pladdern (stark zu regnen) wie mit mollen. Holtei Lammfell² 1, 154; pladern mit der hand kaum merkbar, im wasser herumfahren. Schmidt westerw. idiot. 140. Kehrein volksspr. in Nassau 1, 307.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 10 (1887), Bd. VII (1889), Sp. 1876, Z. 17.
Zitationshilfe
„pladdern“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/pladdern>, abgerufen am 22.02.2020.

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