pott, pot m
Fundstelle: Lfg. 11 (1888), Bd. VII (1889), Sp. 2039, Z. 34
topf, auch als flüssigkeitsmasz Schottelius 1378. Stieler 2296. ein nd., wahrscheinlich aus dem keltischen stammendes wort (Diez a. a. o.), mnd. pot, put Schiller-Lübben 3, 365ᵃ, nd. pott brem. wb. 3, 355ᵃ, nnl. pot (wovon auch franz. pot Diez⁴ 255): ich musz auch in einem potte nun kohlen .. mitnehmen. Heinr. Jul. v. Braunschweig 203 Tittm.; da stürzt man die pott. Fischart Garg. 83ᵇ; ich will heute einen künstlichen pot (in der saline) besehen. Rommel gesch. v. Hessen 6, 673; weillen ich nicht so umb den pot herumb gehen kan, sage ich blat herausz, wie die sach ist. Elis. Charl. (1871) 494; plur. zwei potger pomade. 695; was piszpott H. Heine 18, 57.
Zitationshilfe
„pott“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/pott>, abgerufen am 10.12.2019.

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