puppern verb
Fundstelle: Lfg. 12 (1889), Bd. VII (1889), Sp. 2251, Z. 34
was poppern 2 (vergl.pfupfern) Pfister nachtr. zu Vilmar 213; mir puppert das herz. Frischbier preusz. wb. 2, 190;
so puppert herz und steis.
Bürger (1778) 133;
von anfang hat mir ein bisle das herz puppert. Auerbach ges. schriften 1, 326; der wind puppert im ofen Bernd Posen 224ᵇ; nordthüringisch den pupperts, der ist unruhig, ungeduldig Kleemann 16ᵃ; mit kleinigkeiten sich beschäftigen, unsicher etwas verrichten: puppere doch nicht so lange! Moltke sprachwart 1866 s. 350 (aus der umgegend von Erfurt).
Zitationshilfe
„puppern“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/puppern>, abgerufen am 23.08.2019.

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