Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

rückstand, m.

rückstand, m.
das zurück-, übrig bleibende, der rest. Stieler 1510: die rückstände eintreiben. Adelung; den rückstand bezahlen. ebenda;
die schott'schen völker
empören sich und drohen abzuziehn,
wenn sie nicht heut den rückstand noch erhalten.
Schiller jungfrau von Orl. 1, 3.
als zustandsbildung: im rückstande sein. Campe; er nannte dies vorübergehende unvollkommenheiten, da sie doch mit der unbildung und dem geistigen rückstand der ganzen bevölkerung innig zusammenhingen. Gervinus gesch. des 19. jh. 1, 293.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1891), Bd. VIII (1893), Sp. 1377, Z. 66.

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rückisch
Zitationshilfe
„rückstand“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/r%C3%BCckstand>, abgerufen am 07.05.2021.

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