Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

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ruffel, f. und m.

ruffel, f. und m.
rauhhobel, schaufel zum ausjäten des unkrauts und der baumwurzeln ten Doornkaat Koolman 3, 60ᵇ, rüffel Schütze 3, 312, röffel brem. wb. 3, 514.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1891), Bd. VIII (1893), Sp. 1408, Z. 9.

rüffel, m.

rüffel, m.
für riffel, derber verweis: ertheilt sie dem assessor einen rüffel, so steckt er ihn zu den vielen anderen, die er schon bekommen. Oppermann vor hundert jahren 7, 82. erst in neuerer zeit in die schriftsprache aufgenommen, zu rüffeln derb tadeln gebildet, s. dieses: wann der mann ein wenig länger ... an einem ort blieb, war ihres rifels (oder nur druckfehler für rifelns) und meistern kein zahl noch auffhören. Kirchhof wendunm. (1602) 1, 520.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1891), Bd. VIII (1893), Sp. 1408, Z. 12.

rüffel, m.

rüffel, m.
spaten, mit eisen beschlagene schaufel, im holsteinischen. Schütze 3, 312.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1891), Bd. VIII (1893), Sp. 1408, Z. 20.

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Zitationshilfe
„rüffel“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/r%C3%BCffel>, abgerufen am 23.09.2021.

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