Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

runslein, rünslein, n.

runslein, rünslein, n.
dimin. zu runs, runse. rünszle, das, rivus, rivulus. Maaler 337ᶜ, runsle Schottel 1389; dasselbige wasser mancherley rünslein, bechlein und quellen in sich fast. Thurneisser von wassern (1612) 127;
das usz eym sächle, wurt ein sach
und usz eym rünsly, werd eyn bach.
Brant narrensch. 71, 20.
in besonderer anwendung, verhärtetes blut, geschwür: so frage den anfang, wann erstlich vil rünslin da gestanden sind, hert düpfel knodert und derselbigen viel und nachfolgend aufbrechen. Paracelsus opus chir. 210. s. runst.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1891), Bd. VIII (1893), Sp. 1523, Z. 16.

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Zitationshilfe
„rünslein“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/r%C3%BCnslein>, abgerufen am 02.08.2021.

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