Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

rüstgeld, n.

rüstgeld, n.
ausrüstungsgeld, auslagen für kriegerische zwecke; ausgezahlt an kriegsmänner: und wolch noch nit gerust, den wart rustgelt geben, sich zu risten. Wilwolt von Schaumburg 72. bildlich: da fischt man mit guldin hammen, setzt mer in die gefar, ja legt mer inn das rüstgelt, dann zuͦ gewinnen ist. S. Franck trunkenh. (1531) G 3ᵇ. rüstgeld kennt Höfer noch als name einer heersteuer in Österreich o. d. E., welche von den gutsbesitzern entrichtet wurde. Höfer 3, 54.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1892), Bd. VIII (1893), Sp. 1549, Z. 72.

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Zitationshilfe
„rüstgeld“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/r%C3%BCstgeld>, abgerufen am 07.05.2021.

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