rekrut m
Fundstelle: Lfg. 5 (1890), Bd. VIII (1893), Sp. 800, Z. 64
im älteren nhd. auch rekrute, neueingetretener soldat. herstammend von franz. la recrue nachwuchs, ist recrut im 17. jahrh. üblich geworden (Stieler 682):
indessen schickt der werber fleisz
rekrouten, sand am meere,
sie stehen blau und roth und weisz
und ordnen sich in heere.
Schiller 3, 172;
die schreibung rekrout auch in Wallenst. lager 7; in freiem, bildlichem sinne: fräul. sind wir aber unglücklich (im spiel) — Ricc. so komm ik hohlen rekruten. nit wahr, ihro gnad? fräul. auf die länge dürften die rekruten fehlen. Lessing 1, 569.
Zitationshilfe
„rekrut“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/rekrut>, abgerufen am 22.02.2019.

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