rindleder n
Fundstelle: Lfg. 6 (1891), Bd. VIII (1893), Sp. 975, Z. 12
die gegerbte haut von einem rinde. Campe (vgl. rindsleder):
ich sprach: hort zu,   am montag fru
stet auf der meister schnelle;
wie balt er lauft   und leder kauft
batzen bockheut,   ich euch bedeut,
rintleder und kalbfelle.
H. Sachs meisterl. s. 15 Gödeke.
sprichwörtlich: zähe wie rindleder, nd. dat es so tah asse rindleer. Woeste 215ᵃ.
Zitationshilfe
„rindleder“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/rindleder>, abgerufen am 14.12.2019.

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