Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

sümmchen, n.

sümmchen, n.,
demin. von summe, bereits im 16. jh. vorhanden: (er) gab mir, wie auf niederländisch bräuchlich, ein sümmchen darauf Schweinichen denkw. 114 Österley; seit dem ende des 18. jh. gern mit aufrundenden adjektiven gebraucht, wobei eine art kosende formel entsteht, meist hübsch und rund: da kann ich doch meine 600 thälerchen dabey verdienen, ein hübsches sümmchen Lichtenberg verm. schr. (1800) 2, 140; er hatte schon ein hübsches sümmchen zurückgelegt G. Keller w. 4, 220; man pflegt da ein rundes sümmchen zu nennen Nicolai reise d. Deutschland u. d. Schweiz (1781) 2, 516; (es) ist in den beiden letzten monaten das runde sümmchen von 36000 thl. ausgegeben worden fürst Pückler briefw. u. tageb. (1873) 4, 241; selten klein: damit er nach verlauf eines jahrs doch noch ein kleines sümmchen übrig behielte für seine alten tage L. Aurbacher volksbüchlein (1835) 161.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 7 (1937), Bd. X,IV (1942), Sp. 1065, Z. 46.

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sühnungsweg
Zitationshilfe
„sümmchen“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/s%C3%BCmmchen>, abgerufen am 12.05.2021.

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