Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

sündentod, m.

sündentod, m.
1) als sündhafter, der erlösung bedürftiger zustand: viel nachdenklicher aber ist die geschichte von der erwekkung Lazari, verglichen mit der wiedergeburt des in dem sündentod fast verwesnen menschen Harsdörffer frauenz.-gesprächsp. 6 (1646) a 8ᵇ; er erfähret das evangelium von Christo nicht als eine kraft gottes, ihn aus dem sündentode herauszureiszen und ihn in das leben, das aus gott ist, zu versetzen A. H. Francke sonntagspredigt. (1746) 441. 2) tod als folge der sünde (s.sünde I C 3 b): die sündengeburt bedingt den sündentod Hebbel tageb. 2, 26 W.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1941), Bd. X,IV (1942), Sp. 1156, Z. 22.

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sühnungsweg
Zitationshilfe
„sündentod“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/s%C3%BCndentod>, abgerufen am 17.06.2021.

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