Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

sündergesicht, n.

sündergesicht, n.:
so lange noch liebe verbergen
sich musz wie ein sündergesicht
Lenau 166 Barthel.
zur verbindung armer sünder (s. sünder 5 c): weil aber der liebe, gute Tischbein zu meinem armen sündergesichte seinen heiligen pinsel verunreinigt Lavater in: Chodowiecki briefw. 1, 323 Sternbrucker. scherzhaft im anschlusz an zöllner und sünder (s. sünder 6): als ich den licentbeschauer (zollbeamter) erblickte, sah ich nichts als ein zöllner- und sündergesicht Musäus physiogn. reisen (1778) 4, 268. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1941), Bd. X,IV (1942), Sp. 1163, Z. 63.

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sühnungsweg
Zitationshilfe
„sündergesicht“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/s%C3%BCndergesicht>, abgerufen am 08.05.2021.

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