Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

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sünfze, m.

sünfze, m.,
aus lat. sumptus, in Lindau und sonst am Bodensee im 15.-17. jh. bezeichnung des gesellschafts- und zechhauses der geschlechter und deren zunftähnliche vereinigungen, näheres sieh bei Fischer schwäb. 5, 1962; 6, 3259; für Zürich 1457 bezeugt, s. schweiz. id. 7, 372.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1941), Bd. X,IV (1942), Sp. 1192, Z. 27.

sünfze, sünfzen, m.

sünfze(n), m.,
seufzer, alem., s.sünfzen, vb.: wie manigen innigklichen gruntlosen sünfzen du (Maria) liessest betbüchlein (Basel 1518) 90ᵇ; sünftze suspirium Maaler (1561) 395ᵇ;
o got, noch ist min hertz nit gstilt,
von grund uffquilt
der sünftzer vyl on masse
Ambr. Blaurer bei Wackernagel kirchenlied 3, 598.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 8 (1941), Bd. X,IV (1942), Sp. 1192, Z. 32.

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Zitationshilfe
„sünfze“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/s%C3%BCnfze>, abgerufen am 15.05.2021.

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