Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

süszapfel, m.

süszapfel, m.
1) in allgemeiner und spezieller bezeichnung der süsz schmeckenden apfelsorten, s.süsz I A 2 d α: malomellum suszephel (12. jh.) ahd. gl. 3, 98, 44 St.-S.; suszapffel voc. theut. (1482) f f 7ᵇ; rother süzapfel Oken (1839) 30, 2084; süessepfel schweiz. id. 1, 376; Fischer schwäb. 5, 1971; seⁱssâpel luxemb. ma. 408; sötappel Mensing schlesw.-holst. 4, 714. bildlich: er bleibe unser apffelbaum, dasz wir unter seinem schatten ruhen, und von den süszäpffeln seines verdiensts die ewige gesundheit leibs und der seelen essen V. Herberger hertzpostilla (1613) 2, 137. 2) 'flaschenbaum, rahmapfel' (s.rahmapfel), anona, eine apfelartige tropische frucht, s. Chomels öcon. lex. (1750) 8, 47; Nemnich wb. d. naturgesch. 586. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1942), Bd. X,IV (1942), Sp. 1325, Z. 8.

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sühnungsweg
Zitationshilfe
„süszapfel“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/s%C3%BCszapfel>, abgerufen am 12.05.2021.

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