Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

süszbäcker, m.

süszbäcker, m.
1) im gegensatz zu sauerbäcker der feinbäcker, der das weisze, mit hefe, nicht mit sauerteig bereitete brot backt, s.süsz I A 2 d β: daz nu fürbaz hie ze Münchn in der ganzn stat kayn peck weder sawrpeck noch süzzpeckh vor pfarrmetten nicht ... fewr ze ofen machen sol (Münchener ratsverordnung v. j. 1427) bei Schmeller-Fr. 1, 201; das ulmische zuckerbrot ... wird von den süszbäckern gebacken Nicolai reise d. Deutschl. u. d. Schweiz (1783) 9, 84; in fast allen städten (des mittelalters) teilten sich die gewerbetreibenden in weisz- und schwarzbäcker oder süsz- und sauerbäcker hwb. d. staatswiss. (1898) 2, 124; vgl.süszbeck (1529 ff.) Fischer schwäb. 5, 1970. 2) im schweizer. süessbeck (1779) 'zuckerbäcker', s. Staub-Tobler 4, 1110. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1942), Bd. X,IV (1942), Sp. 1325, Z. 28.

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sühnungsweg
Zitationshilfe
„süszbäcker“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/s%C3%BCszb%C3%A4cker>, abgerufen am 12.05.2021.

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