Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

süszbetäubend, part. adj.

süszbetäubend, part. adj.,
in verschiedenen anwendungen. als geruchsbegriff, s.süsz I B: in den weichen abendlüften wehte schon der süszbetäubende duft der nachtschatten Rosegger I 5, 265. in der gehörssphäre, wie süsz I C: im entschlummern zirpten ... und schwanden sie (die stimmen der nacht) einzeln fort, — ein süszbetäubendes, süszes chaos Herm. Schmidt alte u. neue gesch. aus Bayern (1861) 82. zu süsz I D 2, vom schlaf: der süszbetäubende traumgott Baggesen poet. w. (1836) 1, 197. im gefühlsbereich, zu süsz II A 2 b α:
... süszbetäubend gefühl des ewigen lebens
Klopstock s. w. (1823) 3, 13.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1942), Bd. X,IV (1942), Sp. 1325, Z. 70.

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sühnungsweg
Zitationshilfe
„süszbetäubend“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/s%C3%BCszbet%C3%A4ubend>, abgerufen am 05.07.2020.

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