Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

süszerde, f.

süszerde, f.
1) mineralogisch, 'berylloxyd, beryllerde': (beryllium) kommt auch in einigen anderen mineralien vor, bildet süsz schmeckende salze, und wird deshalb auch glycinerde genannt, oder süszerde Oken (1839) 1, 120; vgl. Muspratt chemie (1888) 1, 1275. — 2) nd. söteer 'in der marsch die gute, feste kleierde, auf der der deich ruht und aus der der deich auch besteht' Mensing schlesw.-holst. 4, 714. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1942), Bd. X,IV (1942), Sp. 1333, Z. 21.

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sühnungsweg
Zitationshilfe
„süszerde“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/s%C3%BCszerde>, abgerufen am 08.05.2021.

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