Deutsches Wörterbuch (¹DWB)

süszholzraspler, m.

süszholzraspler, m.,
'schmeichler, courschneider', zu süszholz 1 b; seit der ersten hälfte des 19. jh., vgl. Ladendorf histor. schlagwb. (1906) 309: diese angenehmen schmeichler und lieblichen süszholzraspler S. Brunner prinzenschule (1848) 1, 148; nicht ein verbitterter süszholzraspler von heute steigt vor uns einher, sondern der lächelnde feine mann in seinem unsterblichen nanking G. Keller nachgel. schr. (1893) 23; welche (töchter) die ihnen zugesagten 'syrupe' (so nannte man die süszholzraspler und courmacher) in zucht und ordnung hielten Karl Vogt aus mein. leben (1896) 114; denn bei dö meisten madln hat in gwissen jahrn a süszholzraspler ein anwert, bis ihnen die augen aufgehen Anzengruber ges. w. (1890) 10, 68; vgl. Fischer schwäb. 5, 1971; Albrecht Leipzig. 220ᵇ. —
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 9 (1942), Bd. X,IV (1942), Sp. 1336, Z. 38.

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sühnungsweg
Zitationshilfe
„süszholzraspler“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/s%C3%BCszholzraspler>, abgerufen am 12.07.2020.

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