Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

schädlein, n.

schädlein, n.,
dimin. zu schade, mhd. schedelîn, schedel Lexer handwb. 2, 679:
eʒ wær anders dâ ein schedelîn getân.
Neidhart 229, 82.
sprichwörtlich: besser were ein schedlin denn ein schade. quelle bei Weinhold 80ᵇ; es ist besser eyn schedlin, dan ein schad. Fischart klag d. ehst. bei Scheible kloster 8, 633;
schadli wager dann ein schad.
Heinr. v. Wittenweiler ring 31ᶜ, 40;
auch: ausz einem schädlein soll man keinen schaden machen. Lehmann polit. blumeng. 692.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 11 (1892), Bd. VIII (1893), Sp. 1988, Z. 21.

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schwäherin schöpfquelle
Zitationshilfe
„schädlein“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/sch%C3%A4dlein>, abgerufen am 26.07.2021.

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