Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm (¹DWB)

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schäfeln, verb.

schäfeln, verb.:
der himmel schäfelt sich, bildet lämmerwolken (vgl. schäfchen 4, a) Frommann mundarten 3, 485 (aus dem Elsasz). Schm. 2, 377, schweiz. g'schöflet, vom himmel, mit solchen wolken bedeckt. Hunziker 229.
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 11 (1892), Bd. VIII (1893), Sp. 2001, Z. 22.

scheffeln, verb.

scheffeln, verb.
(s. oben mandeln th. 6, sp. 1537), scheffel ergeben, füllen: das getraid schäffelt dieses jahr wohl, es bringt viel oder grosze körner. Frisch 2, 156ᶜ; vergl. Schambach 182ᵇ. ten Doornkaat Koolman 3, 111ᵇ; so dorret auch das erste getreidicht hernachmals sehr ein, dasz es um weinachten so wol nicht scheffeln kan, als es in der erndte oder bald hernach scheffelt. Colerus hausbuch 200 (1640); und wenn sie (die gerste) nicht wohl scheffelt, und viel säcke voll giebet, ach wie erzürnen sie sich darüber. Francisci schaubühne, bierologia 27;
dort von ackergewächs in üppigen ähren und schoten,
welches, wie reich es gemandelt im feld', auf der tenne nun scheffelt.
Voss 2, 47;
sprichwörtlich: ist's nicht gescheffelt, so ist's doch gelöffelt. Frischbier 2, 264ᵃ (s. oben scheffel 1).
Fundstelle
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. Lfg. 13 (1893), Bd. VIII (1893), Sp. 2384, Z. 57.

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schwäherin schöpfquelle
Zitationshilfe
„schäfeln“, in: Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm, Erstbearbeitung (1854–1960), digitalisierte Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/dwb/sch%C3%A4feln>, abgerufen am 29.07.2021.

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